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Knorpelschaden

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Knorpelschäden

Wichtige Informationen auf einen Blick

ANATOMIE

Der Gelenkknorpel überzieht die Enden langer Röhrenknochen und fungiert dort als Gleitschicht und Stoßdämpfer.

Gelenkknorpel (hyaliner Knorpel) ist ein relativ einfaches, aber hoch funktionelles Gewebe.

Es besteht nur aus zwei Komponenten: Knorpelzellen und der diese umgebenden Matrix. Knorpel enthält nach der Pubertät weder Blutgefäße, noch Lymphgefäße oder Nerven.

Dadurch ist Knorpel zu biomechanischen Höchstleistungen imstande und kann bei Bewegung dem Mehrfachen des eigenen Körpergewichts widerstehen ohne Schäden davon zu tragen.

Im Umkehrschluss ist jedoch der Knorpel auf Grund der fehlenden Durchblutung nicht dazu in der Lage im Falle eines Schadens eine eigene Heilung zu generieren.

Im Rahmen von Unfällen, bei Fehlbelastung oder im höheren Alter kann es zu Knorpelschäden kommen.

Gerade im jungen Patientenalter gibt es die Möglichkeit Knorpelschäden operativ zu sanieren, um den Patient in sportliche Aktivität zurückzuführen sowie die Entwicklung einer verfrühten Arthrose zu vermeiden.

KNORPELSCHÄDEN UND KNORPELKNOCHENSCHÄDEN

Man unterteilt dabei in reine Knorpelschäden, welche tatsächlich nur den Knorpel betreffen und Knorpelknochenschäden. Bei letzteren ist nicht nur der Knorpel beschädigt, sondern auch der darunter liegende Knochen.

Bei reinen Knorpelschäden muss somit nur der Knorpel repariert werden. Bei Knorpelknochenschäden muss sowohl der Knochen als auch der Knorpel ersetzt werden.

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Behandlungsablauf - Knorpelschäden

Symptome

Die Symptome eines bestehenden Knorpelschadens sind zumeist relativ unspezifisch.

Handelt es sich jedoch um frische Verletzungen bei welchen ein großes Knorpel-oder Knorpelknochenstück aus dem Verbund herausgeschlagen wurde, spüren die Patienten neben Schmerzen oft einen Erguss im Gelenk und eventuell einhergehenden Blockaden.

In diesen Fällen sollten eine ärztliche Kontrolle sehr zeitnah erfolgen.

Bei den viel häufiger auftretenden chronischen Knorpelschäden verspürt der Patient Schmerzen, Ergussneigung, Klick-oder Blockadephänome, eingeschränkte Belastbarkeit (zum Beispiel kürzere Distanzen beim Joggen, geringeres Tempo) sowie Wetterfühligkeit und Einlaufschmerzen am Morgen oder nach längerem Sitzen.

Typischerweise ist die sportliche Leistungsfähigkeit nur noch in reduziertem Ausmaß möglich, was viele Patienten zu einem Erstkontakt mit dem Arzt führt.

Diagnostik

Jeder Therapie von Knorpelschäden zugrunde liegend ist die eingehende Anamnese des Patienten bezüglich der bis dato abgelaufenen Krankheitsgeschichte.

Dazu gehören insbesondere alle bisher abgelaufenen operativen Eingriffe im Bereich des betroffenen Gelenks sowie alle bisher durchgeführten Maßnahmen wie zum Beispiel Physiotherapie oder Infiltrationen.

Die körperliche Untersuchung spielt dann eine zentrale Rolle in der jeweiligen Entscheidungsfindung zur Festlegung des weiteren Prozedere.

Abschließend benötigt wird eine bildliche Darstellung des Kniegelenks. Knorpelschäden werden mittels nicht strahlenbelastender Magnetresonanztomographie (MRI) diagnostiziert und klassifiziert.

In der Regel müssen zusätzlich konventionelle Röntgenbilder erstellt werden, um ggf. bestehende Achsfehlstellungen zu erkennen.

In einigen wenigen Fällen ist zusätzlich ein Rotations-Schichtröntgen (Computertomogramm, CT) oder auch ein Rotations-MRT notwendig, um die Rotationsverhältnisse des Beines zu erkennen.

Ganz selten wird ein sogenanntes SPECT-CT durchgeführt mit welchem zusätzlich zu oben genannten Untersuchungsmodalitäten die Aktivität des Knochens dargestellt werden kann.

 

Natürlicher Verlauf von Knorpelschäden

Auf Grund der Tatsache dass der Gelenkknorpel nach Schluss der Wachstumsfugen nicht mehr durchblutet ist, ist die eigene Regenerationsfähigkeit bei bestehenden Schäden sehr schwach. Allenfalls sehr kleine Schäden (wenige Millimeter) können ggf. von selbst ausheilen.

In den meisten Fällen jedoch kommt es zu keiner eigenen Heilung und es laufen zwei Prozesse innerhalb des Gelenks parallel zueinander ab.

Zum einen wird der Knorpelschaden im Verlauf immer größer und meist auch tiefer. Zum anderen verändert sich das Milieu im Gelenk und es entsteht ein chronischer Reizzustand im gesamten Gelenk. Dafür ist der Knorpelschaden verantwortlich.

Dieser Reizzustand oder Entzündungszustand hat einen negativen Einfluss auf die anderen Anteile des Gelenks (Schleimhaut, Bänder, Knochen) und erhöht grundsätzlich die Gefahr im Verlauf eine Arthrose zu entwickeln.

Die Beschwerdesymptomatik auf Patientenseite, welche sich initial schwach ausgeprägt darstellen kann, wird im Verlauf immer stärker.

Dieser Prozess verläuft meist parallel zur Verschlechterung der Gelenksituation.

Konservative Behandlung

Konservative Methoden können die Symptome verbessern, jedoch einen Knorpelschaden nicht zur Ausheilung bringen. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass durch konservative Methoden eine Symptomfreiheit erreicht werden kann.

Das heißt, dass damit zum Beispiel eine verbesserte Beweglichkeit erreicht werden kann, eine optimale Muskelfunktion generiert werden soll oder eine funktionelle Kniegelenksstabilität erreicht werden soll.

Sollte der Schmerz so ausgeprägt sein, dass bereits die Notwendigkeit der Schmerzmitteleinnahme besteht, wird auf die lange Sicht die konservative Therapie wahrscheinlich nicht zum erwünschten Erfolg führen.

Von einer andauernden Schmerzmitteleinnahme raten wir ab. Sogenannte Chondroprotektiva (z.B. Glucosamin, Chondroitin) konnten bisher in klinischen Studien keinen Effekt nachweisen.

Durch Spritzen in das Gelenk können Medikamente direkt an den Wirkort gebracht werden. Es gibt verschiedene Medikamente, welche ihren Einsatz hierfür finden.

Die Applikation von Hyaluronsäure hat einen schmerzlindernden Effekt durch eine temporäre Verbesserung der Gelenkschmiere sowie eine Reduktion der Reiz-Situation im Gelenk (Entzündung, Inflammation).

Die beschriebenen konservativen Maßnahmen eignen sich jedoch auch sehr gut, um eine operative Knorpeltherapie zu unterstützen. Dabei ist mittlerweile anerkannt, dass eine sogenannte Prärehabilitation (Training, Physiotherapie) vor der Operation das Ergebnis der anstehenden Operation positiv beeinflusst.

Operative Behandlung

Bei der operativen Behandlung von Knorpelschäden sind einige grundlegende Dinge zu beachten. Das Gelenk sollte sich in einem ordentlichen Muskel-, Ausdauer-, Stabilitäts- und Dehnungszustand befinden. Hierbei handelt sich um Grundvoraussetzungen vor einer möglichen Operation.

Im Rahmen jeder operativen Knorpelbehandlung unabhängig der dann folgenden Technik wird der defekte Knorpel entfernt bis nur noch gesunder umliegender Knorpel in der Zirkumferenz der Läsion vorliegt.

Ebenso wird am Boden des Defektes der beschädigte Knochen entfernt bis ausschließlich gesunder Knochen exponiert ist.

Ist der Knochendefekt nach Präparation sehr ausgedehnt, muss dieser wieder mit Knochen aufgefüllt werden, um für die geplante Knorpelreparatur eine ordentliche mechanische Unterstützung zu haben.

In diesem Fall liegt dann ein Knorpelknochenschaden vor. Nach Präparation des vorliegenden Schadens erfolgt dann die jeweils geplante Knorpelreparatur.

Die operativen Techniken der Knorpelreparatur, genauso wie die Defektpräparation davor, können sowohl arthroskopisch (unter Verwendung einer Kamera in minimal-invasiver Technik) als auch offen durchgeführt werden.

Nachbehandlung

Die Rehabilitation nach einem chirurgischen Eingriff zur Reparatur des Knorpels ist ebenso wichtig wie der Eingriff an sich.

In der Regel benötigt es einer 6-wöchigen Teilbelastung der operierten Extremität an Gehstöcken.

Dies wird begleitet von physiotherapeutischer Beübung, Eigenübung und meist einer Bewegungsschiene (CPM-Schiene=continous passive motion).

Diese Schiene bewegt das operierte Kniegelenk passiv durch. Dadurch wird der neue Knorpel durch Flüssigkeitsstrom ernährt und leicht mechanisch belastet, was dessen Ausreifung fördert.

Normalerweise kann die Belastung in der siebten und achten Woche nach der Operation gesteigert werden, sodass man spätestens nach 8-9 Wochen ohne Stöcke laufen kann.

Nach weiterem Aufbau der Muskulatur, Koordination und Stabilität durch z.B. Schwimmen und Hometrainer (nach 3-4 Monaten) kann meist nach 6 Monaten wieder mit dem Joggen begonnen werden.

Nach 10-12 Monaten ist oft jeglicher Sport wieder möglich.

Dies ist jedoch abhängig vom initialen Ausgangszustand des operierten Gelenks und muss individuell entschieden werden.

Ergebnisse

Bei richtiger Indikationsstellung und korrekter Durchführung der Operation sowie Rehabilitation kann der Patient mit einer ca. 80% Wahrscheinlichkeit rechnen, dass die Operation zum gewünschten Erfolg führt.

Groß angelegte Studien konnten nachweisen, dass ca. 80% der Patienten zum Sport zurück kehren und davon 70% auf das gleiche Niveau wie vor der Operation.

Dabei ist anzumerken, dass ein intensives Rehabilitationstraining über Monate notwendig ist, um eine volle Rückkehr in den Sport zu generieren.

Nicht wenige Patienten reduzieren nach einer Operation ihr Sportniveau aus Angst vor erneuten Verletzungen.

Gerade Patienten jenseits des 30.-35. Lebensjahres oder nach ausgedehnten Kombinationsoperationen reduzieren ihre Sportintensität nach einer Knorpeloperation, aber nicht zwingend die Frequenz.

 

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