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Es ist normal, dass Gelenke manchmal ein Geräusch von sich geben. Erfolgt das selten und schmerzfrei, darf man das ignorieren. Knirschen die Kniegelenke stetig, besteht eine vermehrte Reibung der Gelenkflächen.

Gelenkfehlstellungen, zu geringe oder in der Qualität reduzierte Gelenkflüssigkeit, aber auch erste Anzeichen für Knorpelschäden, die im weiteren Verlauf zur Arthrose führen können, sind ursächlich. Es kommt zu Reizerscheinungen, Schmerzen, Schwellung und Überwärmung.

Spätestens jetzt ist der Besuch beim Gelenkspezialisten angezeigt. Die Diagnosestellung erfordert eine gründliche Untersuchung. Neben Stoffwechselerkrankungen spielen Übergewicht und Bewegungsmangel eine entscheidende Rolle.

Zunächst stehen konservative Maßnahmen im Vordergrund. Die professionelle Ernährungs- und Sportberatung sowie die Physiotherapie sind grundlegende Bausteine.

Injektionen von Substanzen, die den Knorpel unterstützen und die Injektion von körpereigenen Blutbestandteilen setzen nachweislich Reparationsprozesse in Gang. Versagen alle konservativen Maßnahmen und steigt der Leidensdruck, sind operative Eingriffe angezeigt.

Eine Knorpelzelltransplantation und Beinachsenkorrekturen gehören zu den gelenkerhaltenden Verfahren mit hoher Erfolgsquote. Falls doch nicht, ist der Gelenkersatz ein Segen. Modernste Operationsverfahren erlauben heutzutage eine schnelle Rehabilitation und kurze Krankenhausaufenthalte.

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08. - 09.12.2017​

Frankfurt am Main

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