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Skoliose

Kompetenz für Bewegung

Was ist eine Skoliose?

Eine Skoliose ist eine Seitabweichung der Wirbelsäule von der Längsachse mit Rotation (Verdrehung) der Wirbel um die Längsachse und Torsionder Wirbelkörper – begleitet von strukturellen Verformungen der Wirbelkörper.

Dies kann nicht mehr durch Einsatz der Muskulatur aufgerichtet werden. Die Wirbelsäule bildet dabei in der Regel mehrere, einander gegenläufige Bögen, die einander kompensieren, um das Körpergleichgewicht aufrechtzuerhalten.

Anatomie

Die Wirbelsäule besteht aus 7 Halswirbel-, 12 Brustwirbel- und 5 Lendenwirbelkörpern sowie den anhängigen Sakralwirbeln. Um den aufrechten Gang zu gewährleisten, ist eine leichte Krümmung in der Seitebene sinnvoll.

So liegt im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule eine Lordose vor, im Bereich der Brustwirbelsäule liegt eine sogenannte Kyphose vor, also eine Beugung nach vorne.

In der Frontalansicht, also von vorne und hinten betrachtet, ist die Wirbelsäule im Lot. Ist dies nicht der Fall, liegt eine Skoliose vor.

Bei leichten Formen spricht man von einer skoliotischen Fehlhaltung, der Übergang zum Krankheitsbild der Skoliose ist fließend.

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Krankheitsbild

Durch die Verkrümmung und Verdrehung kommt es zu Fehlhaltungen, verbunden mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.

Dies kann immer weiter fortschreiten und beginnt oft schon in der frühen Jugend.

Symptome

Der Patient verspürt Schmerzen bei Seitbewegungen, symmetrische Bewegungsmuster sind nur noch eingeschränkt möglich.

Auch kann in extremen Fällen die Funktion der Organe, so z.B. die Atmung, betroffen sein.

Diagnostik

Neben der ausführlichen klinischen Untersuchung bedarf es zunächst eines Röntgenbildes. Im Verlauf können auch weitere bildgebende Verfahren wir CT und MRT zum Einsatz kommen.

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Therapie

Die Therapie hängt vom Schweregrad der Skoliose ab. Hierzu wird anhand einer Röntgenaufnahme der sogenannte Cobb-Winkel bestimmt.

Bei einem Wert < 30° Grad wird in der überwiegenden Zahl der Fälle durch intensives Muskeltraining einem weiteren Fortschreiten der Skoliose entgegengewirkt.

In dem Bereich zwischen 30° Grad und 50° Grad kann ein Stützkorsett sinnvoll sein. Ab einem Skoliosewinkel nach Cobb von > 50° Grad, also einer schweren Skoliose, kommen operative Stabilisierung in Kombination mit den zuvor genannten Methoden in Betracht.

Zu berücksichtigen ist, dass es sich hier um grobe Richtwerte handelt, mit entscheidend ist das Alter des Patienten bzw. der Patientin, der Krankheitsverlauf und eventuelle Begleiterkrankungen – hier muss im Einzelfall entschieden werden.

Weitere begleitende konservative Maßnahmen sind:

  • Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten, z.B. Ibuprofen und Diclofenac
  • Krankengymnastik, akut in Verbindung mit Kälte und im chronischen Stadium mit Wärmeapplikation
  • Hilfreich ist auch die Akupunktur zur Stimulation der entzündungshemmenden Akupunkturpunkte

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Dr. C. Conrad

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Dr. O. Engelhardt

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Dr. F. Wiedersheim

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Wirbelsäule, konservative Orthopädie

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