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Schulterchirurgie

Schulterschmerzen

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Unser Schulterspezialist

Dr. M. Weiß

Dr. M. Weiß

Schulter

Anatomie der Schulter

Bild 1

Die Schulter (Bild 1) setzt sich zusammen aus einem Hauptgelenk und mehreren Nebengelenken: dem Schultereckgelenk (Acromioclaviculargelenk), der Gelenkfläche zwischen Schulterblatt und Brustkorbwand, dem Raum zwischen Schulterdach und Oberarmkopf (Subakromialraum) sowie der Verbindung von Schlüsselbein zu Brustkorb (Sternoclaviculargelenk).

Das Hauptgelenk wird vom Oberarmkopf und der Schulterpfanne, welche ein Teil des Schulterblattes ist, gebildet. Das Schultergelenk ist ein Kugelgelenk und verfügt über den größten Bewegungsumfang des menschlichen Körpers.

Dadurch ist die Schulter einerseits besonders beweglich, andererseits erhöht dieser vermehrte Bewegungsumfang aber die Verletzungsanfälligkeit der Schulter (Schulterinstabilitäten) oder kann eine verfrühte Abnutzung bedingen.

Die Pfanne der Schulter ist im Vergleich zum Kopf sehr klein (vergleichbar Golfball auf Tee) und wird aus diesem Grund durch eine Gelenklippe (Labrum), welche die Fläche der gesamten Pfanne vergrößert, verstärkt.

Die Kapsel der Schulter wird durch glenohumerale Bänder verstärkt, welche den Oberarmkopf mit der Pfanne verbinden. Diese fungieren als eine sekundäre Verstärkung der Schultergelenkkapsel an besonders beanspruchten Stellen.

Bedeutsam im Rahmen von Schulterausrenkungen und Schulterinstabilitäten ist die Verstärkungsfunktion des mittleren und unteren, vorderen, glenohumeralen Bandes.

Zur Bewegung der Schulter aber vor allem auch zur Zentrierung der Schulter innerhalb der Pfanne, ist die Schulter von einem Mantel an Muskeln umgeben: die Rotatorenmanschette. Diese setzt sich zusammen aus vier Muskeln welche am Oberarmkopf vorne (Subscapularis, oben (Supraspinatus) als auch hinten (Infraspinatus und Teres minor) ansetzen.

Oft ist gerade der Supraspinatus im Alltag von Rissen, Einklemmungen (Impingement) und Kalkablagerungen betroffen.

Zuletzt zieht ein weiterer Muskel vom Unterarm kommend als lange Bizepssehne einmal direkt durch das Gelenk über den Oberarmkopf und setzt am oberen Rand der Pfanne an: Der Bizeps – der sog. „Popeyemuskel“. Dieser Muskel beugt und dreht den Ellbogen.

Am oberen Pfannenrand verschmilzt der Ansatz der Sehne dieses Muskels mit der Gelenklippe und bildet den sogenannten Bizepssehnenanker, welcher zugleich sehr verletzungsanfällig ist. Verletzungen dieser Region werden SLAP (superior labrum anterior to posterior)-Läsionen genannt.

Im oberen Anteil des Oberarmkopfes verläuft die lange Bizepssehne in einer knöchernen Gleitrinne, dem Sulcus bicipitalis.

Dort wird diese Sehne zusätzlich durch einen komplexen Bandapparat (Pulley) gesichert. Ebenfalls dieser ist anfällig für Verletzungen oder eine verfrühte Abnützung. Zu guter Letzt existieren verschiedene Schleimbeutel im Bereich der Schulter.

Diese fungieren als Druckpolster / Puffer und Gleitschicht zwischen den einzelnen Geweben. Ohne diese würden Muskeln, Sehnen und Knochen gegeneinander reiben und sich gegenseitig abnützen.

Diese Schleimbeutel neigen bei Fehlbelastung oder anderen Krankheiten der Schulter oder auch rheumatischen Grunderkrankungen dazu sich zu entzünden.

Schulterschmerzen

Das Schultergelenk ist in seiner Bewegung vornehmlich durch Muskulatur gesichert. Die Bewegungen werden kaum durch knöcherne Strukturen eingeschränkt.

Damit ist es das beweglichste Kugelgelenk des menschlichen Körpers. Dadurch sind aber auch Ausrenkungen (Luxationen) der Schulter relativ häufig, ebenso wie Muskel- und Sehnenrisse im Bereich der Rotatorenmanschette.

Schmerzen an der Schulter gehen oft auf Verletzungen und/oder Verschleißprozesse zurück.

Bei jüngeren Menschen überwiegen die verletzungsbedingten Schulterprobleme während diese bei älteren Menschen oft auf Abnutzungserscheinungen zurückzuführen sind.

Schulterchirurgie

Die Schulterchirurgie ist vergleichbar der Kniechirurgie ist ein sehr breites und komplexes Themenfeld.

Angefangen bei kleinen Operationen wie Arthroskopien oder Weichteileingriffen bis zu großen Schulterprothesenwechseloperationen bieten wir am Gelenkzentrum Rhein-Main das gesamte Spektrum der operativen Schulterintervention an.

Es bedarf hierzu einer guten Ausbildung, viel Erfahrung und damit entstandenen Spezialisierung, um die jeweiligen Krankheiten an der Schulter optimal behandeln zu können.

Ihr Orthopäde berät Sie gerne.

Termin in der orthopädischen Praxis vereinbaren.

Schulterschmerzen behandeln

1. Die richtige Diagnose

Nur durch eine ausführliche Anamnese der Krankengeschichte kann die Behandlung korrekt begonnen werden.

Dabei müssen auch beispielsweise Operationsberichte von stattgehabten Operationen genau analysiert werden.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie zu Ihrer Vorstellung bei uns sämtliche Unterlagen mitbringen. Der nächste Schritt ist eine eingehende Untersuchung des gesunden und danach des erkrankten Schultergelenks.

Zuletzt kommt dann die passende Bildgebung welche eine Sonographie, ein Röntgenbild oder eine Magnetresonanztomographie sein können.

Andere Bildgebungsmodalitäten wie Computertomographie oder Szintigraphie sind besonderen Fragestellungen vorenthalten.

Wir scheuen jedoch nicht davor zurück die Analyse so lange durchzuführen bis wir die richtige Diagnose stellen können.

Das heißt, erst wenn Anamnese, Klinik und Bildgebung passen trauen wir uns Ihnen eine Diagnose zu nennen. Dafür arbeiten wir auch eng mit den Radiologen im Rhein-Main-Gebiet zusammen.

Den jeweiligen Radiologen sollte und muss sich jedoch der Patient selbst auswählen.

2. Die richtige Behandlung

Auf der korrekten Diagnosenstellung beruht dann die richtige Behandlung. Diese muss bei Weitem nicht immer operativ sein.

In vielen Fällen kann die Beschwerdebesserung auch durch konservative Massnahmen erreicht werden (bitte lesen Sie dazu auch unser Kapitel konservative Therapie).

Erkennen wir jedoch eine klare strukturelle Läsion als Ursache der Beschwerden oder eine fortgeschrittene Abnützung muss mit dem jeweiligen Patient klar und individualisiert über eine mögliche Operation gesprochen werden.

Hier wird aber natürlich auch neben der Anamnese, Klinik und Bildgebung der Patient voll und ganz mit einbezogen.

3. Die richtige Nachsorge

Das Ergebnis der Therapie ist immer zu 50 % Operation und zu 50 % Rehabilitation.

Das heißt, dass das Ergebnis einer Operation nur dann voll ausgeschöpft werden kann wenn die Rehabilitation danach korrekt und konsequent durchgeführt wird.

Initial ist das in den meisten Fällen eine physiotherapeutische Behandlung. Auch hier verfügen wir über ein sehr breites und gut funktionierendes Netzwerk an Therapeuten.

Den jeweiligen Therapeut sollte und muss sich jedoch der Patient selbst auswählen.

Des Weiteren sollte der Patient nach einer Operation aber auch selbst aktiv sein, um die Rehabilitation voran zu treiben. Durch eigene Beübung können hier deutliche Fortschritte erreicht werden.

Im späteren Verlauf einer Operation geht es um den Wiederaufbau der Muskulatur und die Rückkehr in sportliche Aktivität. Hier empfehlen wir eine enge Anbindung an darauf spezialisierte Zentren.

Vor Aufnahme der geplanten sportlichen Aktivität sollte eine Leistungsanalyse erfolgen, um eine Standortbestimmung zu bekommen wie leistungsfähig der Patient ist.

Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Orthopäden

Was sagen unsere Patienten

Dr. Weiß hat mir alles gut und verständlich erklärt und dann auch meine Schulter operiert.

Die persönliche Assistentin von Dr. Weiß ist sehr freundlich und nimmt sich super viel Zeit.

Gut organisiert so stelle ich mir eine gute Praxis vor. Kann ich nur empfehlen!!“

Schnelle Diagnose, umfassende Aufklärung, super Ergebnis nach Schulter OP. Jederzeit wieder.“

Ihr Orthopäde berät Sie gerne.

Termin in der orthopädischen Praxis vereinbaren.

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Infoveranstaltungen

MuskoloSkelettal in Frankfurt

Vom 08.-09. Dezember findet MuskoloSkelettal statt, mit Spannenden Themen wie Gelenkerhalt Schulter: Vom Labrum bis zur Manschette oder auch Früharthrose Schulter: Knorpelchirurgie oder Mini-implant.

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Medizin-Konferenz in Barcelona

Vom 2. bis 4. Juni 2018 geht es in Barcelona um die medizinische Versorgung beim Thema Fußball.

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BLEIBEN SIE GESUND UND AKTIV!

Wir informieren Sie gerne regelmäßig mit spannenden Beiträgen und Videos über neue medizinische Erkenntnisse und hilfreiche Tipps und Übungen, die Ihre Lebensqualität ungemein steigern.

08. - 09.12.2017​

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